WIE KÖNNEN SIE SICH BETEILIGEN?

KuN ist eine 100% ehrenamtliche Initiative, die seit 2010 nur durch die Mitwirkung von Aktiven lebt. Wir können IMMER Hilfe gebrauchen von Leuten, die sich organisatorisch einbringen möchten (Veranstaltungen konzeptionieren, planen und durchführen), die sich mit bestimmten Themen der Nachhaltigkeit auskennen (E-Mobilität, Bürgerenergie, Permakultur, Solidarische Landwirtschaft, etc.) oder aber auch "nur" ab und zu als handfeste "Zupacker" bei Gartenarbeit und/oder Auf- und Abbau bei Veranstaltungen fungieren mögen.
Vielleicht ist das ja etwas für SIE / DICH / EUCH!
Bei Interesse melden Sie sich doch unter 0170-7327191 oder kultur.und.natur@gmx.de ...

Wir freuen uns auf "Verstärkung"!

Nächste TERMINE:

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Offene Gesprächsrunden:
27.06 - 11.07 - 25.07 - 08.08 - 22.08 - 05-09 - 19.09 -
(immer 19.30 Uhr an der Grundschule Drüpplingsen, 1 OG, Eichelberger Str. 65, 58640 Iserlohn) ab jetzt wieder DIENSTAGS

Offene DRUMS, PERCUSSIONS & Experimental Jam Sessions IMMER DONNERSTAGS ab 19.00 Uhr:

Da sich nun eine engagierte kleine Crew (Stefan und Mitstreiter) gefunden hat, die Trommel und Musik-Jams gemeinschaftlich zu leiten, findet die Veranstaltung nun wieder regelmässig donnerstags Abends statt.


PERMAKULTUR GARTEN am Bio Hof Ostholt in der Grürmannsheide: Offene Runde JEDEN 1. Samstag im Monat

NEWSLETTER: Im Falle, dass Sie unsere Newsletter noch nicht bekommen, können Sie sich unter 0170 7327191 oder kultur.und.natur@gmx.de melden und sich unsere Veranstaltungshinweise zusenden lassen.


EVENTS:
04+05.07 ab 18 Uhr:
Trommelworkshop mit Sidy Koite
(mehr infos in den Posts)

07.07 ab 19 Uhr:
MULTI-KULTI-KOCHEN irakisch

22.07 um 13.00 Uhr:

Stop der E-Mobilitäts Ralley TOUR DE RUHR am Gelände der alten Grundschule Drüpplingsen + Drüpplingser Suppenküche (gegen Spende)

02.09 ab 18 Uhr:
LINDEN-LICHTER-FEST


Weiterführende Infos zu den Veranstaltungen finden Sie weiter unten in den Posts, im Blogarchiv oder rechstseitig in den Linklisten

Mittwoch, 23. November 2016

DAKOTA PIPELINE ... Aktivistin schwer verletzt

So ...

obwohl das Bewusstsein in der Bevölkerung zu Themen wie Klimaschutz und Umweltschutz doch über die letzten Jahre merklich gewachsen ist, kommen Details und Umfang der Problematik doch immer noch schwerlich bei dem Einzelnen an.

Was unser eigenes Handeln für Konsequenzen für Menschen an anderen Orten dieser Welt hat, wie subtil Einflussnahme auf Politik abläuft oder wie weitreichend die Folgen ökologischer Zerstörung tatsächlich sind ist vielen tatsächlich noch immer nicht klar.




Ein Beispiel?

Haben Sie schonmal von der Dakota Pipeline in Nordamerika gehört?
Aus aktuellem Anlass möchte ich kurz dieses Beispiel beleuchten.
In dem Bundesstaat müssen sich derzeit schwerste Zusammenstöße zwischen Protestern und Polizei ereignen.

Warum sollte uns das hier interessieren?
Weil es ein Klimathema ist! Weil es zeigt wie Menschen Lebensraum verlieren! Weil es Gewalt forciert und wirtschaftliche Interessen bedient und Menschen, Natur und Demokratie hintenanstellt!

Die Pipeline soll durch eines der letzten verbliebenen Landstriche gebaut werden, die die dortigen native Americans (die Sioux) als heiliges Territorium ansehen.

Hier ein etwas älterer kurzer Beitrag, der das Problem umreisst:
http://de.euronews.com/2016/09/07/sioux-wollen-pipeline-bau-in-north-dakota-noch-stoppen

1000de Umwelt- und Klimaschützer schlossen sich dem Protest an um auf den Klimaschaden und die Verunreinigung von Böden und Gewässern hinzuweisen, die durch die Pipeline entstehen würden.
Da das Projekt eine Milliarden Investition darstellt und große wirtschaftliche Interessen damit einhergehen verhallen die Stimmen der Protester weitestgehend ungehört.
( Initiator des rund 3,8 Milliarden US-Dollar teuren Projekt ist der Pipelinebetreiber Energy Transfer Partners und wird von einer Reihe von Banken finanziert, unter anderem JP Morgan Chase, Goldman Sachs, ING, CitiBank, Morgan Stanley und die Bank of America.  QUELLE: Wikipedia)
Doch der Protest - der nun bereits Jahre andauert - wird immer stärker und stärker ... Junge Menschen, NGOs, etc. schliessen sich weiterhin der Aktion an.

Beobachter unter anderem von Amnesty International berichteten schon vermehrt über unverhältnismäßige Gewaltanwendungen der Behörden gegen den friedlichen Protest der Demonstranten.
Nun wurde eine Aktivistin  - Sophia Wilansky - schwer verletzt und es besteht die Gefahr, dass sie ihren Arm verliert.

Der Guardian schreibt dazu folgendes (leider nur auf englisch):
https://www.theguardian.com/us-news/2016/nov/22/dakota-access-pipeline-protester-seriously-hurt-during-police-standoff-standing-rock
Schauen Sie auch das Video des Links an um einen Eindruck der Situation vor Ort zu gewinnen.

Der verzweifelte Vater der 21jährigen erklärte dazu im Interview (leider ebenfalls nur auf englisch):
https://www.youtube.com/watch?v=hp6h9U8Wb3A

Petition:
https://www.change.org/p/stop-the-dakota-access-pipeline

Hier nochmal einiges zu Chronologie des Protestes:

Der Protest gegen die Dakota Access Pipeline ist eine der größten Umweltbewegungen der 2000er Jahre in den USA. Der Protest führte zur größten Zusammenkunft von Indianer Nordamerikas seit 1920.
Nach Bekanntwerden der Pipeline Pläne bildete sich in den gesamten USA eine Bewegung gegen das Projekt. Diese Bewegung wird stark von den direkt betroffenen Indianer getragen, jedoch solidarisierten sich Naturschutzorganisationen landesweit mit dem Protest. Viele Gegner sehen den Bau im Widerspruch zu einer zukünftigen Energiepolitik, die dem Klimaschutz Rechnung trägt. Zudem sehen Nichtregierungsorganisationen in dem Bau eine weitere Missachtung der Rechte der angestammten Bewohner. Die Sioux von Standing Rock wehren sich gegen den Bau der Pipeline über Grabstätten und heiligem Land ihrer Vorfahren. Zudem hat die Protestbewegung globalisierungs- und kapitalismuskritische Züge und setzt sich für Umweltgerechtigkeit ein: der Profit der Firmen soll nicht auf Kosten funktionierender Ökosysteme und deren Leistungen für die Allgemeinheit gehen.
Seit Ende August 2016 kamen immer mehr Menschen in das Gebiet von Cannon Ball südlich von Bismarck, um den Kampf der Standing Rock Sioux Nation gegen die Pipeline zu unterstützen. Im September 2016 lebten rund 3000 Menschen im "Red Warrior Camp" am Zusammenfluss des Missouri und des Cannonball Rivers. Der Missouri River stellt die westliche Grenze der Standing Rock Reservation dar.
Über 100 Stämme errichteten eine der größten Zusammenkünfte nordamerikanischer Indianer in der Geschichte des Landes. Das Camp arbeitet seitdem selbstorganisiert und besitzt ein Lazarett, eine Rechtsvertretung, sowie eine Radiostation. Eine Schule für die Kinder soll ebenfalls gebaut werden. Nach den Auseinandersetzungen mit Sicherheitsleuten entsandte Amnesty International Beobachter in das Camp.
Immer wieder gab es Besetzungen von Baugeräten. Am 3. September 2016 kam es zu einer Auseinandersetzung, bei dem private Wachleute der Baufirma Pfefferspray und Hunde gegen Demonstranten einsetzten. Der republikanische Gouverneur von North Dakota, Jack Dalrymple, aktivierte am selben Tag die Nationalgarde.
Nach dem durch Medienberichte in nationalen Netzwerken einer breiten Öffentlichkeit bekanntgewordenen Zwischenfall Anfang September kam es in den ganzen USA zu Protestkundgebungen. Demonstranten forderten einen Baustopp vor Westminister und dem Weißen Haus.
Am 13. September 2016 wurden an einem weiteren Bauabschnitt in North Dakota über 20 Aktivisten bei einer Protestaktion verhaftet.
Am 10. Oktober 2016 wurden 28 Teilnehmer einer friedlichen Protest-Demonstration in Fort Yates in North Dakota in der Standing Rock Sioux Reservation wegen unbefugten Betretens festgenommen, darunter die US-Schauspielerin Shailene Woodley.
Am 13. Oktober 2016 richtete Bernie Sanders mit vier weiteren Senatoren einen dringenden Brief an President Obama mit der Bitte, die weitere Projektierung und den Bau der Dakota Access Pipeline zu stoppen. Quelle: Wikipedia




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